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Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vergangene Woche in Berlin sind neben Jan Scholtz noch sechs weitere Schwimmer vom PSV Cottbus an den Start gegangen. Jil Richart (Jahrgang 1998) holte dabei in einer Zeit von 2:19,71min die Silbermedaille.
Bei ihren weiteren Starts erschwamm sie sich über 100m Rücken Platz fünf, über 100m Freistil Platz acht und über 50m Freistil Platz zehn.
Lisann Poley (1998), Starterin im Juniorinnenfeld, erschwamm sich über 1500m Freistil Platz sechs, über 800m Freistil Platz zehn. Auch Elisabeth Müller war über die längeren Distanzen unterwegs, mit persönlichen Bestleistungen über 800m Freistil und 1500m Freistil belegte sie Platz acht und zehn. Selina Lenzke (2002) konnte sich bei ihrer ersten Teilnahme an den DJM enorm über die 200m Schmetterling steigern und im Finale auf Platz acht schwimmen. Einer der jüngeren Teilnehmer war Fabian Müller (2002), er hatte einen Mehrkampf zu absolvieren und belegte bei fünf Starts mit vier Bestzeiten Platz elf im Freistil-Mehrkampf. Arne Pultke startete über die 1500m Freistil und belegte Platz zehn, über 200m Rücken und 400m Freistil belegte er Platz 16 und 25.
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Großes internationales Starterfeld sorgt für Rekordflut
Am 18.04.2015 fand nunmehr zum 8. Mal das Internationale Nachwuchsschwimmfest des PSV Cottbus 90 e.V. statt. Die Schwimmveranstaltung mit dem attraktiven Streckenprogramm ist für viele Vereine eine willkommene Gelegenheit, im Qualifikationsmodus für die kommenden deutschen Wettkampfhöhepunkte im Jugendbereich die erforderlichen Normen abzulegen. Die guten Wettkämpfe der letzten Jahre waren eine Werbung für das Wettkampfhighlight des PSV Cottbus als Ausrichter und bescherten in diesem Jahr ein Anmelderekord.
Die 430 Sportler mit insgesamt 2100 Einzelstarts erforderten für eine Eintagesveranstaltung ein großes Maß an professioneller Vorbereitung, um den Wettkampf reibungslos und professionell durchzuführen. Das Starterfeld aus Polen, Tchechien und Deutschland zeigt die Attraktivität des Nachwuchsschwimmfestes. Am Ende des langen Wettkampftages waren für alle Sportler zahlreiche persönliche Bestleistungen zu verzeichnen. Die Sportler im Alter von 8 bis 20 Jahren haben dabei 33 neue Hallenrekorde in der Lagune aufgestellt. Damit verbunden sind traditionell die vom Förderverein ausgelobten Prämien. Hannah Küchler vom Potsdamer Schwimmverein stellte allein 5 neue Hallenrekorde in der Altersklasse 13 auf. Aber auch die Cottbuser Schwimmer Jil Richard und Martin Zabothens konnten sich in der Liste der Hallenrekorde eintragen.
Als willkommene Zwischeneinlage im straffen Wettkampfgeschehen sind traditionell Staffeln gern gesehen. In diesem Jahr wurden Mannschaftspokale vom Förderverein ausgelobt und in der 10x50m Freistilstaffel über alle Altersklassen in der Mixedwertung konnte sich die Staffel des PCK Schwedt knapp vor der gastgebenden Cottbuser Staffel über den Sieg freuen.
Das auch Siegerehrungen neben der Würdigung der sportlichen Leistung eine Besonderheit darstellen können, haben die Sportler und vor allem die mitgereisten Eltern und Fans gelernt. Boxlegende Axel Schulz als anwesender Sportlerpapa übernahm spontan einige Siegerehrungen.
Der PSV Cottbus 90 e.V. sowie der Förderverein der Cottbuser Schwimmsportler dankt allen Sportlern, Eltern, Sponsoren, Unterstützern, ehrenamtlichen Helfern und der Lagune Cottbus für die umfangreiche und engagierte Mithilfe. Das Internationale Nachwuchsschwimmfest hat sich somit zu einem professionellen und internationalen Schwimmsportevent etabliert.
Sportliche Grüße
Torsten Müller

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Cottbuser holen 64 Medaillen bei Kurzbahnwettkampf
Die kürzlich zu Ende gegangenen Herbstferien haben für die Schwimmer des PSV Cottbus ganz im Zeichen des harten Trainings gestanden. Die älteren PSV-Schwimmer an der Sportschule Potsdam trainierten intensiv am Bundesnachwuchsstützpunkt.
Recht flott gleiteten die PSV-Youngsters bei den Kurzbahnmeisterschaften durch das Wasser, gewannen 27 Mal Gold. Für die jüngeren Cottbuser Sportler fand dagegen das Trainingslager im Sportzentrum Lindow (Mark) statt. Hauptaugenmerk aller Trainingseinheiten lag auf der Grundlagenausdauer. Dabei war mit drei täglichen Einheiten ein umfangreiches Tagespensum zu absolvieren.
Die Internationalen Kurzbahnmeisterschaften, die in Potsdam am 12. und 13. Oktober stattfanden, waren dann für alle Sportler eine Standortbestimmung nach den Trainingseinheiten. Der PSV Cottbus konnte bei diesem organisatorisch turbulenten Wettkampf wieder eine umfangreiche Medaillensammlung von 27-mal Gold, 24-mal Silber und 13-mal Bronze aus dem Becken der Schwimmhalle am Luftschiffhafen fischen.
Die Zeiten der Nachwuchstalente Yannes Maxim König über 400m Freistil und Lennart Müller über 200m Brust bedeuteten gleichzeitig neue Brandenburger Landesrekorde in ihrer Altersklasse. Dario Auch (alle Jahrgang 2003) konnte über 100m Schmetterling die Zeit seines Landesrekordes vom Januar diesen Jahres verbessern. Für die älteren Sportler galt es, mit guten Zeiten die Qualifikation zu den in Wuppertal stattfindenden Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im November zu erreichen. Mit den aktuellen Ergebnissen des Potsdamer Wettkampfes konnten sich viele Cottbuser Schwimmer für die Landesauswahl zu den Norddeutschen Ländervergleichen empfehlen, dessen Wettkämpfe am 30. November und 1. Dezember in Rostock und Berlin stattfinden.
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Für alle Schulkinder gehen die Ferien mit diesem Freitag zu Ende. Der PSV Cottbus nutzte die letzte Woche nun schon zum 20. Mal, um seine Schützlinge zum Objekt des Cottbuser Rudersportvereins am Schwielochsee zu entführen, wo die Schwimmabteilung traditionell ihr Feriencamp durchführt. Mit dabei war auch DSV-Kandidat Christian Diener, der die WM in Barcelona verpasst hatte.
Immer wenn sich die Kinder parallel zum Abendverzehr die neuesten Rennen der Schwimm-Weltmeisterschaft von Barcelona ansehen wollten, mussten sie kurzerhand das Brötchen fallen und ihren Platz verwaist lassen, um zum Bildschirm zu watscheln, da das kleinflächige TV-Gerät nicht für alle im Saal sichtbar war. Mal abgesehen davon, dass auch aus besserer Perspektive nichts anderes wahrzunehmen gewesen wäre als deutsche Athleten, die der Konkurrenz zumeist hinterherschwimmen, und Siegertreppchen, auf denen Amerikaner Platz nehmen, dachte sich PSV-Abteilungsleiter Nikola Petrov, er tue den Kids etwas Gutes, indem er einen hübschen Plasma-Bildschirm vorbeibrachte. Passend zum Auftreten der DSV-Schwimmer allerdings missglückte der Kabelanschluss, weshalb Petrov das schöne Stück wieder im Kofferraum verstaute – und die Kinder weiterhin aufstehen und zum Fernseher laufen mussten.
Das blieb mit Christian Diener auch dem Aushängeschild des Cottbuser Schwimmsports nicht erspart. Ursprünglich hatte der 20-Jährige ja vor, selbst über den Bildschirm zu huschen und den Swimming Pool von Barcelona zu rocken. Doch der Rückenspezialist hatte die Norm bei den Deutschen Meisterschaften und die damit verbundene Teilnahme über die 100-Meter-Distanz um eine Zehntelsekunde verpasst.
Natürlich wirkte Diener nun, während seine Augen gefasst über den Schwielochsee gleiteten, nicht so als hätte ihn besagtes Erlebnis kaum beschäftigt. Wer aber einen seelisch zermürbten und gescheiterten Sportler sehen wollte, der musste es im nächsten Camp nochmal versuchen. Denn Christian Diener, der vor Kurzem sein Abitur bestand, kann die Situation durchaus positiv interpretieren. "Es tut gar nicht so weh, die Anderen vom Fernseher aus zu sehen. Ich bin froh, dass ich mal etwas Freizeit habe und hier sein kann, um zu entspannen. Das habe ich sonst nie." Während seiner Schulzeit in Potsdam jagte eine Trainingseinheit die nächste. Im Camp am Schwielochsee aber, das Diener noch aus Kindertagen kennt, kann er durchschnaufen und bei Nachtwanderung und Neptunfest abschalten. Kurioserweise hatte damit alles erst begonnen, als er sechs Jahre alt war. "Ich gehörte noch gar nicht zum PSV, da bin ich mit Oma und Opa durch den Wald hier spaziert und wurde einfach so zum Neptunfest eingefangen und ins Wasser geschmissen." Der Beginn einer Karriere, die möglichst mit einer Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio gekrönt werden soll.
Mit dem Schwimmcamp richtet der PSV Cottbus im Prinzip jährlich sein eigenes Ferienlager aus, das auch viele ehemalige Weggefährten zu besuchen versuchen. So wie Diener, der von den jungen Grinsebacken als Star angehimmelt wird und zeigt, dass die Generationen beim PSV nicht nebeneinander her, sondern miteinander leben. "Ich mag es, ein Vorbild zu sein und den Kids zu zeigen: Hier ist noch jemand aus eurem Verein." Mehr Autogramme hätte Christian Diener also vermutlich auch in Barcelona nicht schreiben können.
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